Gemeinsames Abendgebet um kurz nach sieben

Alle Gottesdienste – auch die an den Kar- und Ostertagen – sind abgesagt. Wie kann es gehen, während der umfassend einschränkenden Maßnahmen in dieser Zeit eine Glaubens- und Gebetsgemeinschaft zu bleiben?

Unsere Einladung: Täglich um 19 Uhr eine Kerze entzünden und ins Fenster zur Straße stellen, ein Vaterunser beten und dann ein Gebet mit einem Seelsorger oder einer Seelsorgerin aus der Pfarrei St. Joseph sprechen.

Bitten schließen Sie sich dieser Aktion an. Wir beginnen am Sonntag um 19 Uhr.
Heute betet Seelsorgerin Christiane Rother mit Ihnen das Abendgebet.

Gemeinsames Abendgebet um kurz nach sieben

Es ist kurz vor 19 Uhr.

Entzünden Sie bitte eine Kerze oder ein Licht und stellen es gut sichtbar für andere ins Fenster.

Um 19 Uhr beten wir gemeinsam das Vaterunser.

Ein Satz aus der Bibel:
„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“
(Matthäus-Evangelium 18,20)
Jetzt betet Seelsorgerin Christiane Rother mit Ihnen das Abendgebet:
Jesus,
am Abend bevor du gestorben bist,
hast du deine Freunde eingeladen.
Ihr habt miteinander gefeiert und gegessen.
Wir können in diesen Wochen,
nicht so wie es gewohnt sind zusammen feiern,
weder große Geburtstagsfeiern, Hochzeiten noch Gottesdienste.

Jesus,
wir können uns nicht versammeln,
weil wir uns gegenseitig schützen wollen und müssen.
Wir sind trotzdem miteinander und mit dir verbunden.
Du selbst hast uns gesagt:
Wo zwei oder drei an dich denken, da bist du.
Sei jetzt bei uns, in unseren Familien,
in unserer Nachbarschaft, in unseren Freundschaften
und bei uns Zuhause.
Amen.

Jupps PlauderTelefon

von Mensch zu Mensch

Mo-Fr 14-16 und 18-20 Uhr

0209-88 30 71 84

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Aus dem Bibeltext zum Gründonnerstag:

„Jesus stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch. Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war.“
(Johannes-Evangelium 13,4-5)


Am Gründonnerstag feiern wir Christen die bleibende und dienende Liebe Gottes zu uns Menschen.

Während des letzten Abendmahls, das Jesus mit seinen Jüngern feiert, wird diese Liebe in der Fußwaschung deutlich. Er wäscht jedem der Apostel die Füße. Dies ist eine Aufgabe, die zur damaligen Zeit niemals vom Hausherrn übernommen wurde. In einem guten Haus wuschen Diener den Gästen die Füße bevor ein Festmahl begann.

 

Für die Apostel muss dass ein ziemlicher Schock gewesen sein. Sie wussten um die Besonderheit Jesu, um seine Stellung als Lehrer und Meister. Es ist eine ganz große Geste, die Jesus den Freunden zeigt. Und es ist die Kernaussage seiner Verkündigung: Nächstenliebe, die dadurch spürbar wird, dass man sich in den Dienst anderer stellt.

 

Dieses Zeichen passt genau in diese besondere Zeit.

Die Hilfe für andere ist ein großes Thema innerhalb der Corona-Pandemie: Einkaufshilfen, Gesprächsangebote, die Hoffnungslichter in den Fenstern und allem voran die vielen Menschen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und anderen Einrichtungen, an der Supermarktkasse (um nur einige zu nennen). All diese Menschen, ihre Arbeit, Aktionen und kreativen Ideen sind ein Ausdruck für das, was wir Christen „Dienst am Nächsten“ nennen.

Wir machen uns Gedanken darüber, wie wir uns in der Welt engagieren können, um anderen Menschen das Leben zu erleichtern.

Ich wünsche mir, dass wir vielleicht auch nach Corona an diesem Gedanken festhalten und ein Stück Gründonnerstag in unseren – irgendwann wieder normalen – Alltag mitnehmen können.

Pfarrer Ingo Mattauch

Vision wird Realität

Im Zukunftsbildprozess haben sich Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand im ersten Schritt auf zwei Ziele verständigt:
1. In allen Stadtteilen unserer Pfarrei sind wir mit seelsorgerischen Schwerpunkten liturgischer und/oder sozialer Art präsent.
2. Ein kleines Team von Ansprechpartner*innen, das nach und nach ehrenamtlich besetzt wird, vertritt die Christ*innen vor Ort.

Handlungsfeld:
Du überzeugst!

Zum Auftrag und zur Sendung der Kirche gehört es die Frohe Botschaft weiterzutragen. Kirche ist dort, wo Menschen im Auftrag Jesu Christi und der Kirche das Evangelium verkündigen, von ihrer Hoffnung, die sie trägt, sprechen und das Wort Gottes durch Leben und Handeln bezeugen.

Handlungsfeld:
Du feierst das Leben!

Zum Auftrag und zur Sendung der Kirche gehört die Feier des Gottesdienstes. Der Gottesdienst ist das Gespräch mit Gott im Gebet; er ist das Lob Gottes für seine Taten und der Dank für seine Gegenwart; er ist die Klage zu Gott über unsere Sorgen und die Bitte um Versöhnung.

Handlungsfeld:
Du wirst gebraucht!

Zum Auftrag und zur Sendung der Kirche gehört es, für die Menschen da zu sein. Zum Wesen des Dienstes am Nächsten nach dem Vorbild Jesu gehört es, dem Menschen ohne Vorbedingung zu helfen, unabhängig davon, ob er zur Kirche gehört oder nicht.
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In Sozialpastoralen Zentren stehen die Menschen eines Stadtteils im Mittelpunkt, dort greifen Seelsorge und konkrete Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen ineinander.

Der Stadtteilladen Bismarck der Pfarrei St. Joseph ist ein Teilprojekt und befindet sich in der Aufbauphase. Im Februar 2018 wurde zunächst ein kleines Ladenlokal eröffnet, das gut sichtbar am Hauptverkehrsweg in Bismarck liegt. Der Stadtteilladen steht allen Menschen unabhängig ihrer Konfession offen.

Bismarckstr. 181 | 45889 Gelsenkirchen

Die Öffnungszeiten sind:
Mo: 10 - 13 Uhr und Di, Mi, Do: 14 – 17 Uhr

Ein zentraler Ort in der Pfarrei wird Haus Eintracht in Schalke. Ab 2020 werden dort das Pfarr- und Gemeindeheim, das Pfarrbüro, die zentrale Verwaltung, die Friedhofsverwaltung sowie die Büros für die pastoralen Mitarbeitenden untergebracht. Räumlichkeiten für die ansprechBAR und die Jugendarbeit der Amigonianer werden eingerichtet.
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