Kath. Pfarrgemeinde St. Joseph, Gelsenkirchen-Schalke
  • Geschichte der Pfarrei St. Franziskus
  •  < Chorfenster-Triumphkreuz-Tabernakel von Walter Klocke 

    < Wiederaufbau-Urkunde 1949

    Gelsenkirchen-Bismarck

     
     
    Am 8. März 1891 wurde die Gemeinde St. Franziskus zur Pfarrei erhoben. Zum ersten Pfarrer wurde Friedrich Beyer ernannt.
     
    Dem ersten Spatenstich für die St. Franziskus-Kirche am 4. Oktober 1902 folgte am 7. Juni 1903 die Grundsteinlegung. Unerwartet starb mitten im Aufbau der neuen Pfarrkirche, am 29. Januar 1904 Pfarrer Beyer.
    Nachfolger wurde Pfarrer Egon Steinhoff.
     
    Die Konsekration der neuen Kirche und des Hochaltars wurde am 10 Oktober 1904 durch den Paderborner Bischof Dr. Wilhelm Schneider vorgenommen.
     
    Franziskus
    Im Hochaltar befanden sich die Reliquien des Hl. Eoban und des Hl. Adelarius, beides Gefährten des Hl. Bonifatius.
    Das Gotteshaus, zwischen Bismarck-, Theodor- und der heutigen Franziskus-straße, ein neugo-tischer Bau, wurde nach Plänen des Architekten Scherer aus Gelsenkirchen, von der Baufirma Weinrich aus Bochum-Weitmar errichtet. Das Leben in der Pfarrei konnte sich nun entfalten.
     
    Seit 1924 besitzt die Kirche eine Reliquie des hl. Franziskus. Die Echtheitsurkunde ist vom 20. November 1924 datiert.
    Die erste Ausmalung der Kirche geschah in den Jahren 1925/26 durch den Kunstmaler Ballin.
    1935 wurde der vorhandene Marien- altar neu ausgemalt und ausgeschmückt.
     
     
    Der 2. Weltkrieg hat in der Pfarrei große Wunden geschlagen.
    Die Pfarrkirche brannte am 5. November 1943 völlig aus. Es blieben nur die Außenmauern stehen.
     
    Franziskus
     
    Im Saal des Josefshauses wurde eine Notkirche eingerichtet.
    Am 25.November 1944 verlässt Pfarrer Egon Steinhoff aus gesundheitlichen Gründen die Pfarrgemeinde.
    Am 30 September 1945 wird Pfarrer Josef Eickhoff als Nachfolger in sein Amt eingeführt.
     
    Der Wiederaufbau ging langsam, unter großen Mühen und Schwierigkeiten weiter. Die ganze Gemeinde hat durch zahlreiche Spenden und weitgehenden Selbsthilfeeinsatz daran mitgewirkt.
     
    Im November 1946 konnte mit der Montage der Dachkonstruktion für die Kirche begonnen werden. Im November 1948 konnten die ersten neuen Fenster in der Kirche eingesetzt werden. Alle Fenster waren von Pfarrangehörigen gestiftet.
    Mit der Altarkonsekration durch Erzbischof Dr. Lorenz Jäger konnte die Pfarrgemeinde am 18. September 1949 in die Pfarrkirche zurückkehren.
     
    Franziskus
     
    Am 17. Oktober 1950 starb nach schwerer Krankheit Pfarrer Eickhoff.
    Dechant Konrad Hengsbach führte am 4. März 1951 Pfarrer Ignaz Benthaus in sein Amt ein.
    Ostern 1953 konnte der erste Bauabschnitt der neuen Orgel fertiggestellt werden. Am 9. Dezember 1955 erfolgte durch Weihbischof Franz Hengsbach die Konsekration des neuen Hochaltars.
    Zwei Primizfeiern, von Johannes Goldstein und Pater Germar Herrmann Pawelletz, erlebte die Gemeinde 1967.
    Am 7. Februar 1970 starb Pfarrer Ignaz Benthaus.
     
    Zum neuen Pfarrer wurde am 3. April 1970 Pfarrer Rudolf Wehr ernannt.
     
    1976 waren die Vorarbeiten für die Innenrenovierung der Pfarrkirche soweit fortgeschritten, dass mit den eigentlichen Arbeiten begonnen werden konnte, die im Sommer 1977 ihren Abschluss fanden.
    Weihbischof Julius Angerhausen konsekrierte den Altar, der nach dem Entwurf des Künstlers H. Krutthoff, am 28. August 1977 gebaut wurde.
     
    Am 5. November 1978, wurde als Nachfolger von Pfarrer Wehr, Pfarrer Hans Sotmann in sein Amt eingeführt.
    Der abgetrennte Teil des früheren Chores, der seit der Renovierung 1976
    unvollendet geblieben ist, wird als Werktagskapelle genutzt.
    In der rechten Seitenkapelle der Franziskuskirche wurde eine Totengedenk-stätte errichtet.
    Am 7. Juni 1987 feierte Klaus Janert seine Primiz.
     
    Auf Pfarrer Hans Sotmann folgte Pfarrer Georg Rücker vom 29. Oktober 2000 bis 2010.
     
     
     

     

    Pfarrgemeinde St. Franziskus